Herkunft und Vorkommen von Johanniskraut

Johanniskraut Dragees, 240 Stck.

Johanniskraut Dragees

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Johanniskraut hat seine Wurzeln im asiatischen und europäischen Raum. Auch in Nordafrika, Nord-und Südamerika sowie in Australien sind inzwischen Johanniskrautpflanzen zu finden. Diese sind dort jedoch nicht ursprünglich angesiedelt, sondern wurden eingeführt. Seit mehr als 2000 Jahren wird das Kraut in von Heilkundigen verwendet. An den natürlichen Standorten wächst Johanniskraut in niedrigen bis mittleren Höhenlagen. Die Pflanze zieht Waldsäume und Waldränder sowie sonnige Wegesränder und Böschungen vor. Nährstoffarme Standorte wie Magerwiesen, Brachflächen und andere unwirtliche Flächen sind ideal für Johanniskraut geeignet. Dort ist das gesunde Kraut als Pionierpflanze im Einsatz. Seine Wurzeln bereiten den Boden für andere Pflanzen vor, die von den bodenverbessernden Eigenschaften des Johanniskrauts profitieren. Johanniskraut hat eine Vielzahl von Namen. Dazu gehören diese:

  • Alfblut,
  • Blutkraut,
  • Christi Kreuzblut,
  • Elfenblutkraut,
  • Frauenkraut,
  • Hasenkraut,
  • Hexenkraut,
  • Konradskraut,
  • Johannisblut,
  • Teufelsbanner,
  • Waldhopfen,
  • Tausendlochkraut.

Johanniskraut erreicht eine Höhe von bis zu 1 m und verfügt über ein stark verzweigtes Wurzelwerk. Die Pflanze ist sehr ausdauernd. Die Stängel haben einen runden Stil und weisen zwei harte Kanten an den Längsseiten auf. Die Form der Blätter ist lang gezogen eiförmig mit kurzem Stiel. Die gelbe Blüte ist ebenfalls kurz gestielt und in Trugdolden entwickelt. Die Früchte sind einförmig, braunrot gefärbt und nur wenige Millimeter groß.

Johanniskraut und die Sommersonnenwende

Die Hauptblütezeit von Johanniskraut ist zur Sommersonnenwende. Es gibt unterschiedliche Erklärungen, wie die Pflanze zu ihrem deutschen Namen kann. Eine Erklärung lautet so: Da die Heilpflanze im Mittelalter am 24. Juni, der Johannisnacht, gesammelt wurde, erhielt sie den Beinamen Johanniskraut. Eine andere Legende besagt, dass das Johanniskraut sich aus dem Blut von Johannes dem Täufer entwickelte. Wenn man die Pflanze zwischen den Fingern zerreibt, tritt ein rötlicher Saft aus. Das ist übrigens auch der Grund, warum die Pflanze mit dem Glauben an Wunder verknüpft wird. Im Mittelalter sollte die Pflanze dazu dienen, Hexen und Geister abzuwehren und Häuser vor Blitzeinschlägen zu bewahren.

Das Johanniskraut steht im engen Bezug zur Sommersonnenwende. Die Blüte, die sich selbst wie eine kleine Sonne der realen Sonne entgegenstreckt, nimmt die Energie auf und schließt diese in sich ein. So sorgt die kraftvolle Heilpflanze dafür, dass depressive Gemüter aufgehellt werden - soweit die heidnischen Erklärungen.

Hypericum perforatum steht ideal auf trockenen Böden in voller Sonne. Die Blüte ist goldgelb und besteht aus fünf großen Blütenblättern mit ausgeprägten Staubgefäßen in der Mitte. Johanniskraut gehört zur Familie der Hartheu-Gewächse (Hyperiaceae). Botanisch heißt der Gattungsname Hypericum. Er ist griechischer Abstammung. Die Bezeichnung perforatum meint so viel wie »durchlöchert«. Der Beiname ist ein Hinweis darauf, dass die Blätter von kleinen, durchscheinenden Punkten gekennzeichnet sind.

Die Punkte auf dem Johanniskraut

Auch darauf gibt uns eine Legende eine Antwort: Johanniskraut (Hypericum perforatum) vereinigt in sich so viel Sonnenenergie, dass selbst der Teufel darauf neidisch wurde. Er war so wütend, dass er die Pflanze mit dem Dreizack ein ums andere Mal aufspießte und auf sie einstach, bis diese ganz durchlöchert war. Tatsächlich handelt es sich jedoch nicht um Löcher, sondern um Vakuolen, also kleine Kammern im Blatt. In ihnen befindet sich das heilsame Öl des Johanniskrauts.

Hinweis:
johanniskraut-wirkung.de

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